Ein Märchen, was auch als Absicht des Autors verstanden werden sollte. Über Realismusnähe darf man nicht nachdenken, man vertraue darauf, dass es plötzliche Wendungen gibt, die sich gegen Ende des Romans zu überschlagen beginnen.
Zu Beginn des Buches bis etwa zwei Drittel waren es fünf Sterne, dann vier, drei bleiben übrig.
Wenn alles nicht mehr hilft ist immer Geld vorhanden, den Roman mit der Beschreibung von Edelabsteigen wieder ins Gleis zu heben. Wie halt im richtigen Leben auch..
Ja, andeutungsweise erwähnten Sex gibts auch. Vielleicht haben sie sich auch nur gestreichelt.
Was mich zunehmend nervt, ist das bei vielen Autoren Mode gewordene "food porn" mit der langweiligen und für den Autor billigen Fülltext schaffenden Beschreibung von der Zubereitung von Speisen. Wie erfrischend wäre doch eine mittelmäßig begabte Mariella, die es schafft, sogar eine Tiefkühllasagne zu verhunzen.
Ich habe das Buch in einer Bahnhofsbuchhandlung gekauft. Wenn man noch im Vier Sterne Bereich liest, wenn der Zug am Ziel ankommt - Buch liegen lassen und sich selber ein Ende ausdenken.