Was zur Hรถlle war das? Jurassic World: Die Wiedergeburt fรผhlt sich an wie ein feuchter Traum von jemandem, der mal โDinosaurierโ gegoogelt und dann vergessen hat, worumโs eigentlich ging. Der Film ist ein cineastisches Massengrab โ nur dass man hier nicht Fossilien ausbuddelt, sondern jede Spur von Charme, Spannung und Qualitรคt.
Schauspiel:
Die Darsteller wirken, als wรคren sie per Zoom zugeschaltet worden โ mit 2 Promille. Ausdruck? Fehlanzeige. Chemie zwischen den Figuren? Wenn man zwei Besenstiele gegeneinanderlehnt, knistert es mehr. Man kรถnnte glauben, die Schauspieler hรคtten sich erst am Set kennengelernt und nach der letzten Klappe nie wieder gesehen โ und das zurecht.
Musik:
Die Musik klingt, als hรคtte man einem Synthesizer aus den 90ern die Batterie rausgenommen und gehofft, er macht schon irgendwas. Was frรผher Gรคnsehaut war, ist heute Gรคhnattacke.
Effekte:
Ich habe schon bessere Dinos in einer Cornflakes-Werbung gesehen. Die CGI sieht aus wie aus einem Billig-Handyspiel, bei dem man sich nach 10 Sekunden freiwillig die Werbung anschaut, nur um zu entkommen. Besonders tragisch: Frรผher wirkten Dinos echt. Heute wirken sie wie รผbermotivierte Gartendeko.
Story:
Ein Plot, der vermutlich in der Mittagspause auf einer Serviette skizziert wurde โ von jemandem mit einem Schรคdelbasisbruch. Logik? Ausgestorben. Spannung? Vermisst. Innovation? Wird noch ausgebrรผtet. Wahrscheinlich war ChatGPT schuld, weil ein Mensch sich sowas nicht trauen wรผrde.
Man kรถnnte fast meinen, wer diesen Film mit 5 Sternen bewertet hat, hat ihn entweder nie gesehen, wurde dafรผr bezahlt โ oder leidet an akuter Geschmacksamnesie.