Atemlose Spannung, wie bei Reilly üblich, aber irgendwann nervt es nur noch, die Handlung wird immer unglaublicher. Wie in einem schlechten Film haben alle endlose Massen von Munition, tragen Waffenarsenale mit sich, die kein Mensch tragen könnte, Flugzeuge scheinen endlos Treibstoff zu haben, wird ein SU37 Jagdflugzeug zu einem geräumigen Bomber, der auch noch senkrecht starten kann (wenn es wenigstens ein fiktives Flugzeug wäre, aber es wird ja genau als SU 37 bezeichnet), und Scarecrows Superwaffe, der magnetische Maghook, findet Halt an U-Booten, die bekanntlich alle eine antimagnetische Hülle haben. Zu viele Ungereimtheiten (es gibt noch mehr, z. B. Satelliten-Funkverbindung 100 Meter unter Wasser, Ausstieg aus U-Boot in 100 Meter Tiefe in Sekundenschnelle, was wegen dem Druckunterschied jeden Mensch töten würde, das Raketenflugzeug X-15 ist ein reiner Einsitzer und hat nie im Leben Platz für 2 Personen, u. a. ), da hat man das Gefühl, dass der Autor oder sein Lektor nicht ausreichend kompetent sind, was technische Realität anbelangt, und das wirkt peinlich. Fiktion und dichterische Freiheit sind schon okay, aber an bestehender Realität einfach vorbeizuschreiben, ist es nicht.