Ich habe alle Bridget Jones-Filme gesehen (wer nicht?) und mich riesig gefreut, als bekannt wurde, dass es tatsรคchlich einen vierten Teil geben wรผrde. Schon beim ersten Trailer war mir klar: Das wird anders โ und genau das ist es auch.
Viele Kritikerinnen und Kritiker bezeichnen den neuen Film als unnรถtig oder zu weit entfernt von den vorherigen Teilen. Aber ehrlich gesagt: So ist das Leben. Auch eine Bridget Jones wird รคlter, reifer โ und genau das macht diesen Teil so besonders. Der Film zeigt, wie man nach einem einschneidenden Erlebnis versucht, wieder ins Leben zurรผckzufinden. Es geht ums Weitermachen, ums Wiederaufstehen โ ums Leben statt nur รberleben, wie es im Film selbst so schรถn heiรt.
Trotz des ernsteren Tons verliert der Film nie den typischen Bridget-Jones-Charme. Es gibt immer noch Momente voller Witz, Leichtigkeit und britischem Humor, aber eben auch Szenen, die berรผhren und nachdenklich machen. Ich persรถnlich konnte die Trauer, die Bridget und ihre Kinder empfinden, deutlich spรผren โ und genau das hat mich emotional sehr abgeholt.
Am Ende ist dieser Film vielleicht nicht der lustigste oder chaotischste Teil der Reihe, aber definitiv der ehrlichste. Er zeigt eine Bridget, die gewachsen ist, aber trotzdem sie selbst bleibt โ mit all ihren Ecken, Kanten und ihrem groรen Herzen.
Mein Fazit:
Ein wรผrdiger Abschluss (oder vielleicht doch ein Neuanfang?) fรผr eine Figur, die uns seit Jahrzehnten begleitet. Ein Film รผber Verlust, Neubeginn und das kleine Glรผck im Chaos des Lebens.