(Eigentlich null Sterne)
Ein Mann – nennen wir ihn einfach „Herr Sai-ten-ba-cher," lebt sein Vorstadtleben mit der Energie einer Faultier-Dokumentation in Zeitlupe. Die Kamera verfolgt ihn gnadenlos dabei, wie er… nun ja… existiert. Er atmet. Sitzt. Schaut. Gießt Tomaten. Sitzt nochmal. Lässt sich von der Schwerkraft tragen.
Der emotionale Höhepunkt
Seine Frau verlässt ihn. Warum? Gute Frage. Vielleicht, weil sie irgendwann gemerkt hat, dass sie in einem Film gefangen ist, in dem absolut nichts passiert. Es ist jedenfalls eine dramatische Szene voller Abwesenheit von Emotionen.
Dann, endlich – das große Finale!
Nach einer Stunde und vierzig Minuten (gefühlt 8 Stunden) voller atemberaubender Untätigkeit erhebt sich unser Held – aus einer Liegeposition! (Drama!) – und haut dem Nachbarn auf den Kopf. Der Nachbar fällt um und ist tot.
Unbedingt nicht gucken.
Es sei denn, man braucht eine Einschlafhilfe. Oder will endlich nachvollziehen, wie sich ein verlorenes Wochenende anfühlt...