Zunächst hat der Film eine gute Spannung erzeugt. Die Musik und der schnelle Schnitt hat mich als Zuschauer gestresst und mich dennoch in die Situation eintauchen lassen. Insgesamt hätte daraus ein guter Film werden können.
ABER insgesamt ist der Film zu unlogisch, die Stile nicht passend abgestimmt. Das Ende grottig. Die Charaktere wurde zudem viel zu wenig ausgearbeitet. Eric hätte viel mehr Potential gehabt, daraus wurde nichts gemacht. Auch der Arzt hätte so viel mehr Potential gehabt, seine Geschichte zu erzählen.
SPOILER
Unlogische aber im Film relevante Punkte:
Eine Mutter, die ans Bett gefesselt ist, schafft plötzlich eine beschwerliche Reise. Ein Kind, dass gerade traumatisch die erste Bekanntschaft mit den Infizierten hatte, traut sich plötzlich ohne Vorbereitungszeit eine Reise mit seiner kranken Mutter zu. Eine Infizierte, die bei der Geburt des Kindes plötzlich kurzzeitig klar ist. Ein Baby, das trotz Hunger nicht schreit. Ein Vater, der nicht sofort losgezogen ist, um den Sohn zu suchen (unabhängig der Insel-Regeln). Ein Sohn, der so für seine Mutter gekämpft hat, dann aber innerhalb weniger Minuten, den Tod der Mutter akzeptiert und dann ihren Schädel auf diesem Denkmal platziert.
Am schlimmsten ist diese Karate-Kid Einlage der Möchtegern-Powerranger. Warum hat man aus dieser Gruppe nicht eine "vernünftige" Gruppe geformt, auf die der Junge am Ende trifft und vielleicht Anschluss findet. Das Ende hat den Film schließlich komplett zerstört.