Da wird eine Killerin als absolut professionell angekรผndigt und alles was sie tut ist genau das Gegenteil. Planung und Methoden รผberlassen dem Zufall soviele Mรถglichkeiten des Scheiterns der Mission, dass sich niemand darauf einlassen wรผrde, der Verstand hat.
Auรerdem hat alles, was hier mit "Exekution" zu tun hat, kaum eine Verbindung zur Story. Ich zumindest konnte keinerlei Sinn erkennen auรer einem absolut simplen nach dem Motto: Killer mรผssen killen.
Abgesehen davon ist auch der Rest der Story an den Haaren herbeigezogen. Alleine der Rahmen. Kein Sรคnger, der nicht singt, wรผrde bei einer Probe auf der Bรผhne stehen. Evtl im Publikum, um den Ablauf mitzukriegen. Und, 2 Wochen reine musikalische Proben (also ohne Spiel)? Nie im Leben. Da hat sicher weder Autor noch Regisseur jemals einer klassischen Bรผhnenprobe beigewohnt. Profi Musiker spielen selbst unbekannte Stรผcke vom Blatt und Sรคnger werden in der Regel nach ihrem Repertoire gebucht. Ein paar Tage reichen also vรถllig.
Die Figuren haben keinerlei Persรถnlichkeit, bis auf die Hauptdarstellerin. Aber das rettet den Film auch nicht.
Alles in allem, ein ziemlicher Flop.