Die Neuverfilmung mit Jackie Chan ist eher peinlich, wenn man den Klassiker gesehen hat. Hier hat man offenbar versucht einen wirklich guten Klassiker mit einem Abklatsch und einem Anflug an linker Ideologie nachzuahmen, indem man eben mal ein schwarzes Kid ins Rampenlicht stellt.
Nicht nur, dass es einem nicht erschlieรt, dass man etwas wirklich Gelungenes mit zweit- bzw. drittklassigen Akteuren remaken will. Wahrscheinlich war es mal wieder das Geld, das gewunken hat. Die Akteure sind nicht vergleichbar schlecht. Insbesondere scheint das schwarze Kid auch deplatziert zu sein, wirklich authentisch kommt das alles nicht rรผber. Schauspielerisch und als Sympathietrรคger ein Fehlgriff. Und darรผber hinaus eher behelfsmรครig und langweilig inszeniert.
Wenn man dann noch bei Wikipedia liest, dass Jaden Smith dafรผr einen Preis als bester Schauspieler erhalten hat, so fragt man sich, wer da in der Jury saร und/oder ob die den Film tatsรคchlich gesehen haben. Offenbar war der Preis politisch motiviert, denn die Filmbranche hatte auch 2010 durchaus gute Schauspieler. Dennoch passte ein kleines schwarzes Kid aus dem Ghetto da offenbar gut rein, auch wenn das, was man da zu sehen bekam, wirklich schlecht und einfach nur nervig war. Oder Papa Will Smith hatte da ein wenig nachgeholfen, das kann ich mir auch gut vorstellen. Objektiv gesehen jedenfalls kein Preis wert, im Gegenteil! Und realitรคtsfern ohnehin. Oder glaubt irgendwer, dass die Chinesen, die Erfinder der Kampfkunst, auf irgendein schwarzes Kid aus Amerika zurรผckgreifen mรผssen?! Die haben sicher tatsรคchliche Kampfsportler zu bieten. Heute wรผrde es eine Frau sein, die dann als starke Frau bezeichnet wรผrde.
Ehrliche Kritik und ehrliche รuรerungen sind heute eben nicht mehr gewรผnscht.