Das Buch war ein Geschenk und ich war zunächst neugierig auf die Geschichte.
Der Schreibstil gefiel mir - pointiert und humorvoll - doch am interessanten Inhalt hapert es leider, sodass ich spätestens nach 20 Seiten anfing, Seiten zu überblättern. Stellenweise fand ich es todlangweilig . Der Autor verliert sich zu sehr im Detail und bringt wenig Spannendes. Eine schwierige Vater-Tochter-Beziehung steht im Vordergrund, wobei die despotisch-rebellische Art des Vaters schon ziemlich nervt. Auf der anderen Seite eine 40jährige Tochter, die sich alles gefallen lässt und wenig aus ihrem Leben macht. Ihre Gefühle werden - zum Beispiel beim Kennenlernen von Jules - wie die eines Teenagers beschrieben.
Die Liebesgeschichte mit Jules plätschert irgendwie dahin und vieles ist vorhersehbar. Also auch nicht spannend . Dem Roman fehlt der dramaturgische Spannungsbogen, ein Wendepunkt oder was halt sonst dazu gehört, wenn man ein Buch nicht aus der Hand legen will.