Joseph Krasinski hat es schon wieder geschafft. Mit Top Gun: Maverick hat er die Messlatte für Adrenalin und Geschwindigkeitsrausch bereits sehr hoch gelegt – und trotzdem liefert er mit F1 erneut einen echten Blockbuster.
Eigentlich könnte das Thema schnell austauschbar oder gar langweilig wirken, doch hier stimmt die Mischung: überhebliche Egos, riskante Entscheidungen, ein plakatives Umfeld voller Klischees – aber so unterhaltsam verpackt, dass es mir allemal lieber ist als eine Folge Gute Zeiten, schlechte Zeiten.
Der Cast aus alten Hasen und frischen Gesichtern ist erstaunlich ausgewogen, das Tempo packt einen sofort, und an manchen Stellen hatte ich regelrecht Schnappatmung. Ich kann mich kaum erinnern, wann mich ein Film zuletzt so mitgerissen hat.
Ob das Ganze viel mit echtem Motorsport zu tun hat, sollen andere beurteilen. Aus filmischer Sicht aber ist das hier schlicht High-Level-Shit. Und ich frage mich schon jetzt: Welchen Geschwindigkeitsrausch wird uns Krasinski als Nächstes servieren?
8,5/10