Ich kenne die Buchvorlage nicht. Daher weiß ich nicht, ob das Buch genauso schwarz-weiß malt wie der Film. Am Anfang ist alles übertrieben Friede-Freude-Eierkuchen. Der Sohn ist super intelligent und super lustig. Der Film ist Zigaretten-, Alkohol- und Sexlastig. Danach kommt eine superlange Trauerphase mit immer der gleichen Musik. Ich frage mich, für wen dieser Film gemacht ist. Eltern, die wirklich ein Kind verloren haben, werden m.E. nur runtergezogen von dem Film. Ich als "Unbeteiligte" finde den Film nur tränendrüsentreibend. Dann wird es nach einem Haarschnitt plötzlich wieder lustig. Im nächsten Augenblick wieder tränendrüsentreibend. Der Film baded in Gefühlsduselei. Das obligatorische "wir feiern das Leben trotz des Verlustes" wirkt aufgesetzt. Mir gibt dieser Film nichts. Ich fand die Lokation gut. Das Thema ist thematisiert worden, aber alles zu gewollt. Grundsätzlich habe ich mich gefreut, dass Til Schweiger und der übrige Cast ungezwungen rüberkamen.