Insgesamt ist der Film für mich eine Enttäuschung, da er ein Ergebnis der turbo-woken Bewegung ist.
Der Film zeigt eine moderne, politisch korrekte Agenda, die historisch nicht zutreffend ist. Im antiken Rom wurden Transgender-Personen weitgehend verachtet und diskriminiert. Das mag in der heutigen Zeit nicht gerechtfertigt sein, jedoch passen Darstellungen von Homosexualität und Transgender-Identitäten in einem historischen Kontext wie dem alten Rom nicht, da sie nicht der Realität dieser Epoche entsprechen.
Der Hauptdarsteller vermittelt kein Gefühl von Heldentum. Vielmehr wirkt er wie ein instabiler, charismamangelnder Charakter.
Abgesehen von der einen Frau zu Beginn des Films – was historisch gesehen fragwürdig ist, da Frauen zu dieser Zeit nicht an der Front kämpften – wird diese Darstellung lediglich genutzt, um eine Frau in einer Weise stark erscheinen zu lassen, die mit der damaligen Realität wenig zu tun hat. Auch wenn es heutzutage solche Darstellungen gibt, ist dies historisch unpassend.