Was für ein Roman? Er mutet an wie ein unvollendeter Versuch einer Poetin, die in diesem Metier experimentiert. Gelungene, lesbare Teile - etwa die kafkaesk anmutende Beschreibung der Stalinschen Moskauer Prozesse der dreißiger Jahre, dann langatmige Wiederholungen und nervige Wortspiele,die weder die Handlung vorantreiben noch das Lesen erleichtern. Insgesamt der Eindruck, ein Roman in mehreren Teilen, der nur mit großer Gewalt zuwischen zwei Buchdeckel geschrieben wurde. Ein eingeschränktes Lesevergnügen