Es gibt Bücher, die regen einen nach kurzen auf, weil man aber neugierig ist, muss man zuende lesen. Das hier ist eins. Beginnt echt nett, aber dann wird es zum albernen Kinderbuch für Erwachsene. 2 Geschichten wechseln sich ab. Immer wenn man meint, jetzt kommt die Geschichte endlich ins Rollen, ist das Kapitel zuende und die andere Geschichte dümpelt vor sich hin. Jim, dessen kaputtes Seelenleben bis ins Kleinste beschrieben wird, ohne jeglichen Zusammenhang zur Geschichte und auf der andern Seite James und Byron, deren Aktionen im Kinderbuch Stil beschrieben wird. Dann noch die Schmarotzerin aus der Digby Road, die so offensichtlich schnorrt, dass man reinschreien möchte und Diana die Mutter aus der man nie schlau wird. Ebensowenig wie aus dem Vater der selten zuhause ist. Plötzlich stirbt die Mutter , der Vater kommt immer noch nicht heim und die Fragen beim Leser werden immer grösser! Am Ende schaut man in ein trauriges Loch und fragt sich, wer einem die verlorene Zeit des Lesens wieder gibt. Von wegen Einfühlsam. Übertrieben, nicht zuende gedacht. Welche Hoffnung? Dass James und Byron im Alter wieser beste Freunde werden?
Nie so geärgert und fremdgeschämt