Motto des Romans : Themaverfehlung.
Der knappentext verspricht Emotionen, Trauer eines Vaters zu seinem verstorbenen Sohn.
Was man aber bekommt ist eine Anreihung von Ereignissen, die einen nur den Kopf schütteln lassen.
- "der Zerfall einer Ehe" wegen fremdgehen
- Im Stich lassen Der eigenen Familie (& das sogar ganze 2x)
- keinerlei emotionale Weiterentwicklung
Einfach nur zum kotzen.
Es wird mit vielen schönen, großen Worten um sich geworfen, alles bis ins kleinste Detail ausgeschmückt, nur denken und fühlen kann der Protagonist scheinbar nicht.
Habe mir sehr viel mehr erhofft.
Ich dachte Potenzial gesehen zu haben aber wurde leider maßlos enttäuscht.
Dieser Roman hat mich zu keinem Zeitpunkt zum Nachdenken angeregt oder mich geschockt, ganz im Gegenteil war ich gelangweilt von dem wiederholten egotrip des Protagonisten.
Leider keine Empfehlung meinerseits.