Oh Herr, lass Hirn vom Himmel, bzw. aus dem All regnen!
Dieser Teil der Alienreihe ist an personeller Flachheit und aus allen anderen Alien-Teilen lieblos zusammengeschusterten Szenen nicht zu รผberbieten.
Achtung Spoiler!
Arme elternlose Teens, die mit einer Schrottmรผhle zu einer riesigen, im Orbit treibenden Raumstation "Romulusยฝ" fliegen, die kein anderer Astro-Techniker vor ihnen bemerkt hat.(?)
Selbige Teens, die dann ab und an noch absolute Flachwitze von sich geben.(?)
Mit dabei, ein dรผmmlicher Android, der mit eingesetzter Fremdsoftware kurzzeitig lichte Momente hat, um dann wieder in einen schwรคchlichen Abklatsch zu verfallen.(?)
Aliens, die hier in Turbozeit vom Einpflanzen des Embryos bis zum ausgewachsenen Killer heranreifen und dann auch mal unvermittelt stehenbleiben, obwohl ihre Opfer nur knapp 10m entfernt sind.(?)
Ein halber Android (aus Teil 1), der plรถtzlich Bรถses im Schilde fรผhrt.
Wildes Umhergerenne, stรคndig verschlossene Tรผren, Schwerkraftturbulenzen, Sรคure, die mal Alles zerfrisst und dann wieder nur ganz kleine Schรคden anrichtet, ein Aufzug, der im All an Seilen hรคngt, die sich bei Schwerelosigkeit einfach abrollen.(?)
Ein Bordcomputer, der die Anwesenden alle paar Minuten darauf hinweist, dass die Raumstation in Bรคlde mit dem Ringsystem des Planeten kollidiert.
(?)
Und zum krรถnenden Abschluss gebiert ein Mรคdel eine hybride Missgeburt, die an Lรคcherlichkeit kaum zu รผberbieten ist! (Der Hybrid aus Teil 4 war schon grenzwertig.)
Nach Ripley-Art wird dieser dann, wie gewohnt, ins Vakuum des Alls entlassen.(Hurra! Wiedereinmal geschafft und als Einzige รผberlebt!)
Fazit:
Ein kleiner Lichtblick waren die Effekte, wie die Schwerelosigkeit und die Kollision der Raumstation mit den Planetenringen. Naja, und die Aliens halt.
Ansonsten ein mittelmรครiges Machwerk, dass dem Franchise kaum gerecht wird.