Fusion! Mir fällt kaum etwas anderes ein zu diesem Album, als diese viel gescholtene Stilistik. Chris Potter Underground aktualisiert einen längst vergessen geglaubten Terminus und es könnte kaum mehr besser klingen! So ist das im aktuelleren Jazz, Stilgrenzen werden respektlos, aber auch angstlos(!) überquert, wenn kümmerts? Nein im Gegenteil, solche Melange macht grossen Spass, hörbar den Musikern und ebenso dem Hörer; es groovt und funkt, etwas Raum für romantisch angehauchte Momente ist auch vorhanden. Diese Musik ist wie das Leben, woraus sie entspringt und dessen Ausdruck sie kultiviert; ein Meilenstein!