Nun Zeit ist tatsรคchlich ein Mysterium, und in den Theorien von Quantenverschrรคnkung, Schwarzen und Weissen Lรถchern, Dunkler Materie darf man ungestraft seine Phantasie spazieren gehen lassen, aber was DARK aus dem Stoff gemacht hat finde ich jetzt in der 3. Staffel nur noch nervig. Zum Einen wurde kein Ende gefunden mit immer neuen Wendungen und Zeitlinien, der Leitsatz "weniger ist mehr" scheint den Filmschaffenden nicht bekannt zu sein. Zum anderen geht mir das Gehopse zwischen den Welten mittlerweile gewaltig gegen die Bรผrste. Rein in die Hรถhle, raus aus der Hรถhle, dazu die immer gleiche tiefgrรผndige und verzweifelte Mimik, bebende Nasenflรผgel, bedeutungsschwangere Blicke, bevor einer garantiert mit der Leier vom Anfang endet, das dann mit dem Ende anfรคngt oder umgekehrt ... oder "MAMA" ausstosst und dabei keucht. รbrigens habe ich mit Untertiteln geschaut, da man das Genuschel bei dem ganzen Krach im Hintergrund nicht verstehen konnte. Und "keucht" war die am meisten gebrauchte Vokabel. Heimatland! Deine Schauspieler und Schauspielschulen! Stummfilmzeit, ik hรถr dir tapsen. Ein bisschen Leichtigkeit und Selbstironie tรคte Euch wahrlich gut. Schaut es Euch bei den Briten ab. Ich geh jetzt ins Bett und das ist nun wirklich das Ende vom Anfang... oder wars umgekehrt?