Warum ich die Serie The Chosen nicht (weiter)schaue: Jesus wird hilflos dargestellt beim Text verfassen der Bergpredigt. Muss scheinbar immer wieder von anderen beraten werden. Dabei ist er aber souverän und unfehlbar. Johannes wird zu Unrecht als „Creepy John“ dargestellt. Dabei ist er Vorläufer und Wegbereiter Jesu. Er kündigt das Gericht Gottes an und macht den Menschen klar, dass sie alle vor Gott schuldig sind. Zum Darsteller, Regisseur, Angel Studios: Jonathan Roumie der Jesus-Darsteller ist überzeugter Katholik und verehrt den Papst. Er ist Mitglied im Tempelritterorden und trägt Ringe mit Totenkopf = satanisches Zeichen. Dallas Jenkins, der Regisseur, sagt: „Fast alles, was man in The Chosen sieht, steht nicht in der Bibel! Die Mormonen (die den Film produziert haben, wie auch den kontrovers diskutierten Bonhoeffer-Film aus 2024) glauben wie wir an den gleichen Jesus!“ Teile des Films wurden auf dem Gelände gedreht, das sich im Besitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage (Mormonen) befindet. Mormonen haben neben der Bibel das Buch Mormon und glauben, dass Gott und Jesus selbst einmal Menschen aus Fleisch und Blut waren. Durch ein regeltreues Leben hätten sie es geschafft, göttlich zu werden. Daraus folgern sie: Jeder kann zu einem göttlichen Wesen werden, solange man ein regelkonformes Leben führt. Die Filmmusik wurde komponiert und produziert von Dan Haseltine und Matthew S. Nelson im ZEN-Studio. Dort stehen ein riesiger Buddha sowie weitere buddhistische Dekoration. Nelson selbst trägt eine Kette der Bhagwan-Jünger. Schade, dass die Filme auch besonders in den evangelikalen Gemeinden gezeigt und hochgelobt werden.Ein Blick hinter die Kulissen wäre angebracht.