Wald ohne Motorsägen: Zwischen Laubach, Hungen und Nidda darf sich der Wald auf 1300 Hektar seit sechs Jahren ungestört entwickeln. Nur zwei Prozent aller Bäume in Deutschland werden älter als 160 Jahre – hier stehen zahlreiche davon. In den kommenden Jahrzehnten soll sich dort ein Naturwald entwickeln.
Gerade mit Blick auf den Klimawandel seien Naturwälder von großer Bedeutung, sagt Dr. Markus Dietz vom, in Gonterskirchen ansässigen, "Institut für Tierökologie und Naturbildung": „Naturwälder kommen mit den Folgen des Klimawandels deutlich besser zurecht als bewirtschaftete Wälder“, sagte Dietz. Das liege unter anderem an ihrer höheren Anpassungsfähigkeit durch eine höhere genetische Vielfalt.
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