Deutschlands beste Schachspielerin, Elizabeth Pähtz, hat die Teilnahme am Schachgipfel, der zwischen dem 16. und 26. Juli in Dresden stattfand, verweigert. Grund dafür sind die ungleichen Preisgelder bei den Geschlechtern: Die Titelträgerin bei den Frauen erhält nämlich 3200 Euro, während der Sieger bei den Männern 5000 Euro bekommt.
"Warum es diese Preisgeld-Lücke zwischen deutschem Meister und deutscher Meisterin gibt, entbehrt für mich jeglicher Logik", erklärte Pähtz gegenüber der "Sächsischen Zeitung". Sie erhielt 2022 als erste Deutsche den allgemeinen Titel des Großmeisters. Ihn tragen weltweit knapp 1860 Männer und 44 Frauen.
Dieses Jahr war Pähtz nur als Kommentatorin dabei. Bei den nächsten deutschen Meisterschaften könnte sie wieder mitspielen, berichtet der MDR. Der Präsident des Deutschen Schachbunds, Paul Meyer-Dunker, erklärte gegenüber dem Sender, er habe mit Pähtz schon gesprochen und sie seien sich einig, dass sie das nächste Jahr wieder dabei sein würde. "Wir werde

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