Schauspielerisch und dramaturgisch hervorragend gemacht und durchaus Kino-tauglich. Es wird sehr gut dargestellt, dass die Betroffene zunächst durchaus selbst mit dem wesentlich jüngeren Sohn ihrer Freunde in Sachen Distanz Grenzen überschritten hat, vielleicht auch aus einer gewissen persönlichen Situation heraus (berufliche Anspannung und Überforderung, letztendlich schwierige pseudoharmonische Ehesituation). Für einen kurzen Moment hat dann der Sohn die sogenannte Einvernehmlichkeit überschritten. Es wird letztendlich dem Zuschauer überlassen, wie er den Sachverhalt beurteilt. Dies im Drehbuch entsprechend umzusetzen ist hervorragend geglückt. Schauspielerisch stellt der Film bei allen Hauptdarstellern ohnehin eine Meisterleistung dar