Die Story ist dünn und vorhersehbar, was aber wirklich stört, ist die naive, realitätsferne Darstellung, die jenseits von antiquierten Klischees nichts zu bieten hat. Klassischer Tanz als seelenloses Aneinanderreihen von Figuren gegenüber (unauthentischem) HipHop als der "echten" Tanzkunst mit Leidenschaft - eine arme, traurige und unzutreffende Polarisierung, die nur vertreten kann, wer keinerlei Berührung zum Tanz hat.
Schließlich vergibt der Film auch noch die Möglichkeit der ästhetischen Unterhaltung, die ein Tanzfilm, trotz aller dramaturgischen Schwächen, potentiell immerhin besitzt - doch dazu bräuchte es eine Hauptdarstellerin, der man eine professionelle Tänzerin wenigstens ansatzweise abnehmen könnte.