Was fรผr ein Unsinn!
Ich bin zu dieser Serie gekommen, weil sie im Podcast โOscars und Himbeerenโ hochgelobt wurde, musste aber nach zehn Minuten in der zweiten Folge aufhรถren, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Wir begleiten also einen Anfรคnger bei der Polizei von Long Beach an seinem ersten Tag. Und er wird einer erfahrenen Streifenpolizistin zugeteilt. So weit so gut. Dann siezen die beiden sich. Okay, dachte ich mir, ist halt die Synchronisation. Aber dass er an seinem ersten Tag einem Verdรคchtigen, der auf ihn schieรt und in Verdacht steht, kรผrzlich eine Polizistin erschossen zu haben, gegen die Anweisung seiner Partnerin hinterherrennt und sich plรถtzlich im Nirgendwo wiederfindet. Seiโs drum, soll ja spannend sein.
Aber den Vogel hat es dann abgeschossen als zu Beginn der zweiten Folge in einem Junkiepark ein in Folie abgetrennter menschlicher Kopf gefunden wird. Die Detectives kรถnnen nicht kommen, haben keine Zeit. Und dann langt jeder Polizist vor Ort mal den Kopf an, dreht ihn und schaut, ob er den Toten nicht vielleicht doch kennt. Dann erst wird der Tatort abgesperrt. Da war es mir dann zu viel des Unsinns.
Wenn ich Lust auf glaubwรผrdigeres Reality habe, schau ich โToto und Harryโ. Oder switche gleich zu โUndercoverโ, die machen sich nicht lรคcherlich.
Die zwei Sterne kommen รผbrigens fรผr die Anweisung der Streifenfรผhrerin, dass der Junge immer wissen muss, wo er sich gerade befindet. Das hat wenigstens ein kleines biรchen etwas, was gut rรผberkommt.