Zunächst… von den angegebenen 410 Seiten endet das Schlusswort auf Seite 321. Der Rest sind Bildnachweise, Quellenangabe etc.
Inhaltlich: Im Vorwort konnte ich dem locker flockigen Tonfall der Autorin noch gut folgen, er war erfrischend und anders.
Doch als es um die Sache selbst, die “Beklauten Frauen” ging, wurde das Sachbuch sehr dünn. Im Vordergrund stehen nicht die Denkerinnen, Forscherinnen, Pionierinnen oder unsichtbaren Heldinnen der Geschichte, wie das Cover verspricht. Sie dienen lediglich als Einstiegshilfe für die politischen Ansichten der Autorin.
Da wird vom Kampf der Suffragetten von der Autorin schon mal ein Schwenk zum AfD Wahlprogramm und zurück gemacht, wie es mit Prinzessin Sophia Alexandra Duleep Singh ausgegangen ist, weis ich bis heute nicht. Aber immer wieder werden mir die Ansichten der Autorin präsentiert.
Leider ist dieses Sachbuch ûberhaupt nicht sachlich und manche Beschwer der Autorin wäre überflüssig gewesen, wenn sie nicht immer im “Brockhaus” nachgeschlagen hätte.