Jurassic World [neuester Teil] – Eine Kritik
Mit dem jüngsten Eintrag der Jurassic-Reihe erreicht das Franchise seinen Tiefpunkt. Der Film scheitert in nahezu allen Disziplinen – erzählerisch wie technisch.
Handlung
Die Geschichte wirkt fragmentiert, inhaltlich kaum nachvollziehbar und frei von erzählerischem Herzblut. Statt einer stringenten Dramaturgie versucht der Film lediglich, frühere Höhepunkte zu übertreffen. Dieser Wettlauf nach oben wirkt jedoch künstlich und bleibt wirkungslos.
Effekte
Besonders ernüchternd sind die Spezialeffekte: Sie wirken technisch veraltet und sind von groben Inkonsistenzen durchzogen. Größenverhältnisse schwanken von Szene zu Szene derart massiv, dass die Illusion des Kinos vollständig zerbricht. So erscheinen Dinosaurier einmal gigantisch, im nächsten Moment fast schon verkleinert. Diese Fehler sind derart eklatant, dass sie das Seherlebnis dominieren.
Kreaturen & Atmosphäre
Die Saurier, einst Aushängeschild des Franchise, wirken in diesem Film farblos, uninspiriert und spannungsarm. Auch die Musik – einst ikonisches Markenzeichen – ist auf ein Minimum reduziert und trägt nichts zur Atmosphäre bei. Die Folge: keine Spannung, keine Faszination, keine emotionale Bindung.
Fazit
Der Film ist ein filmisches Desaster: der mit Abstand schwächste Teil der Reihe, bar jeder Innovation und frei von jenem Staunen, das Jurassic Park einst prägte. Wer die Reihe bisher schätzte, wird hier nur enttäuscht.
Bewertung: 0 von 5 Sternen