Diese "Fortsetzung" der Kultserie kann nicht annähernd mit den ersten 24 Folgen der Show mithalten. Abgesehen von den vielen Logiklöchern, wird auf die Hauptcharaktere (Apollo und Starbuck) kaum eingegangen. Ein Vergleich mit den Vorgängerfolgen wäre somit nicht objektiv. Einziger Lichtblick der Show ist Lorne Greene, in seiner Rolle als Commander Adama. Die Haupthandlung spielt auf der Erde, etwa 30 Jahre nach der letzten Folge, im ausgehenden 20. Jahrhundert und die Kampfszenen im Weltraum wurden einfach aus der "ersten" Staffel reingeschnitten.
Wer in dieser Show einen schönen Übergang von der ersten Staffel (Cliffhanger: Apollo Mondlandung) sucht, der wird schmerzlich enttäuscht werden. Der Plot erinnert mehr an die Serien der 70er Jahre (Starsky &Hutsch, Chips, Cagney & Lacey) als an eine anspruchsvolle Sci-Fi Show.
Fazit: Schnell und billig produzierter Matsch und ein Schlag ins Gesicht für alle Fans der ersten Staffel. Länger als zehn Minuten ist diese Show nicht ertragbar.
Selbst der Relaunch der Show hat es geschafft, die erste Staffel der Show zu würdigen, was man bei "Galactica 1980" schmerzlich vermisst.