Die Themen Machtmissbrach, Verlagsstrukturen, Vaterkomplexe und Musikkarriere fand ich so spannend, dass ich mir das Buch direkt am Tag der Veröffentlichung gekauft und im Urlaub durchgelesen habe. Schon am Anfang fand ich den Schreibstil etwas off und die popkulturellen Referenzen leider cringe. Die ständigen Vorwegnahmen, Ansprachen an den Leser, Wiederholungen und Spoiler fand ich leider sehr nervig und haben meiner Meinung nach überhaupt nicht zur Qualität des Buches beigetragen. Es ist mir immer schwerer gefallen weiterzulesen, obwohl ich Charlottes Geschichte sehr spannend fand und sie als Charakter mochte. Musste während des Lesens öfter anhalten und meinem Freund davon erzählen, was ich gerade gelesen habe.
SPOILER: das Ende kam total schnell herbeigeeilt und wurde mit einem „Jetzt ist alles wieder super und Charlotte wird berühmt und glücklich“ abgefrühstückt, was meiner Meinung nach nicht zu dem Konzept eines realitätsnahen Romans passt. Die Apache Referenz war auch so random.