Es fehlt tiefe in dem Buch. Kaspar schafft es sich nicht zu hinterfragen, bleibt oberflächlich, kämpft für nichts und nimmt so das Schicksal hin, dass man flüchten muss. Seine scheue gegenüber der Konfrontation und Tagträumerei zusammen mit Schlinks hastigen Erzählstil, der immer neue charactere und Ereignisse einspielt, sobald die Geschichte an Substanz zu gewinnen droht, geben dem Buch eine belanglose und beängstigende Oberflächkeit. Es ist eine Lektüre die mit ihrer Arroganz und scheitern helfen zu verstehen wie Deutschland heute so gespalten ist. Die dogmatische Darstellung von Gut und böse verunmöglichen Erkenntnisse