Ich war neugierig und wollte den hochgelobten Roman lesen. Auf den ersten Seiten war ich zunächst begeistert. Leider hat sich das spätestens, als die "Gastmutter" zur Chemo musste, völlig in Luft aufgelöst.
Nicht ausreichend erzählt. Alles bleibt an der Oberfläche. Figuren bleiben wage. Beschreibungen, die die Personen ausmalen würden, gibt es nicht.
Wollte eigentlich anfangs auch noch den ersten Roman "22 Bahnen" lesen. Das spare ich mir. Viel Wirbel um nichts. Schade, in Ansätzen gut, aber das reicht mir nicht für eine fesselnde Gesichte. Was ist überhaupt die Geschichte in diesem Fall? Mutter begeht Suizid, Tochter ist traumatisiert und dann? Nein, reicht mir nicht.