Am meisten fasziniert an diesem wunderbaren Film hat mich Franziska Machens. Sie spielt so absolut nachfühlbar einen Menschen, der nicht "nur" über den Verlust eines Kindes trauert sondern vielmehr versucht, dessen Vater, der sich völlig in seiner Trauer verliert, einfühlsam beizustehen, während und obwohl sich dieser von ihr entfernt. Sie muss also auch den drohenden Verlust ihres Lebenspartners verkraften, wobei sie ihren Schmerz darüber aus Respekt vor dem "größeren" Schmerz ihres Partners nicht ausleben darf, um den geliebten Mann nicht völlig zu verlieren. Franziska Machens spielt so einfühlsam eine Frau, die sich Selbstmitleid aus Liebe zu ihrem Partner verbietet, dass es schmerzt, ihr dabei zuzusehen.