Der Film erzählt die Geschichte eines Drogenbarons in Mexiko, der sich den langgehegten Wunsch nach einer Geschlechtsumwandlung mittels einer jungen Rechtsanwältin erfüllt, die den Auftrag hat, diskret nach einer passenden Klinik zu suchen. Nach einem Zeitsprung treffen beide wieder aufeinander. „Er“ ist jetzt Emilia und die Anwältin scheint sich gesellschaftlich gut etabliert zu haben. Nun beginnt die Geschichte sich zu überfrachten. Emilia wird zum Gutmensch; will ihre Kinder zurück, die nichtsahnende Ehefrau und eine heile Welt, in der sie die Opfer von Gewalt mittels Geld aufspüren lässt und den Angehörigen die Möglichkeit zur Trauer gibt. Gemeinsam mit der Anwältin kommt sie diesen Zielen sehr nahe. Das Ende ist absehbar: niemand kann seiner Rolle entfliehen. Der Mix aus Musik und Film geht in Richtung Musical und ist gut gemacht.