Der Anfang war meiner Meinung nach sehr gelungen, und ich verfolgte die ersten fünf Folgen sehr gespannt.
Nach dem heroischen, jedoch völlig vorhersehbaren Abgang von Ennis (dem Cowboy) begann ich, diese Serie langsam mit anderen Augen zu sehen.
Diese ständigen Monologe von diesem 18-jährigen Mädchen namens Elsa waren völlig übertrieben. Welcher Mensch denkt so geschwollen?
Oh, ihr Liebster ist tot, ein Indianer macht ihr schöne Augen, und nach ein paar Tagen kann sie nicht mehr ohne ihn und haut eine Weisheit nach der anderen raus. Am Ende musste ich das geschwollene Gerede überspringen, sonst hätte ich diese Serie nicht beendet.
Noch einmal würde ich sie nicht mehr schauen, jedoch war es eine gute Beschäftigung während meiner Erkältung.
Auch schön, dass kein einziger von den „Deutschen“ deutsch gesprochen hat. Das diese nicht so geschickt waren, stört mich tatsächlich nicht so, weil könnten sie von Anfang an alles, hätte die Serie keinen roten Faden.
Lustig ist auch, abgesehen von der gut dargestellten Körperbehaarung, hab ich im angeblich 19. Jh mehr weiße und gerade Zähne gesehen, als bei einem Spaziergang durch meine Stadt.