Those about to die ist die Geschichte mehrerer Personen. Es geht aber primär um den einen Handlungstrang, nämlich die Fehde zwischen dem neuen Kaiser Titus und seinem Bruder. Soweit so unspektakulär. Erstmal zu den objektiven Dingen:
Kostümbild 10/10
Rom und die Kulissen 10/10
Tieranimationen 5/10
Kampfszenen 10/10
Wagenrennen auch cool 9/10
Stories und Figuren
Es gibt zu Beginn super viele Figuren und viele kleinere Storylines, die in sich aber irgendwie wenig Tiefgang haben. Alles zielt nur darauf ab möglichst schnell möglichst viele Charaktere wieder loszu werden - in dieser Serie bedeutet das: sie abzuschlachten. Ja das alte Rom war krass, aber ob man nun so viel Blut fließen lassen muss, sei mal dahingestellt.
Denn immer wenn ein Charakter mehr Tiefgang bekommt und man anfängt sich mit ihnen auseinander zu setzen, werden sie (oft sinnlos) abgemurkst. Das macht irgendwie echt wenig Spaß.
Die letzte Folge speziell ist ein Massaker, dass seinesgleichen sucht und ist wirklich schwer auszuhalten. Was der Löwe da soll? Keine Ahnung.
An sich hätte die Serie wirklich Potential gehabt, tiefgründig, witzig, brutal und trotzdem historisch relativ moderat zu sein. Stattdessen wurde es etwas, was sich anfühlt nicht fertig geworden zu sein, bzw eher so, als hätte dem Drehbuchschreiber die Energie gefehlt, die Story besser umzusetzen. Schade! Kann man sicher aber trotzdem anschauen.