Ich bin ratlos aus dem Kino gegangen und habe die Botschaften des Films erst in der nachträglichen Auseinandersetzung besser verstanden. Die Kino-Zeit schreibt treffend: „ … Es geht um Ausbeutung, Anpassung und Unterdrückung (auch der eigenen Gefühle, Nöte und Bedürfnisse), um Lebenslust und Todessehnsucht, um die stillen Schreie gegen die Unterdrückung. Sie leben in einem patriarchal-autoritären System, das bevölkert wird von den Geistern der Vergangenheit, in einem Zwischenreich zwischen dem Jetzt und dem Reigen des Vergangenen und der Verstorbenen, die hier ganz selbstverständlich in die Gegenwart hinein wirksam sind …“
Die Kamera war phantastisch und sehr besonders. Was (mir) aber gefehlt hat und die 2,5 Stunden verwirrend, zäh und schwer erträglich gemacht hat, war der fehlende erzählerische rote Faden. Den aber brauche ich, um nicht ziemlich irritiert zurück zu bleiben.