Wie drücke ich es aus, ohne das es allzu respektlos klingt.
Ich bin aufgrund des Hauptdarstellers mit hohen Erwartungen an den Film gegangen, leider muss ich sagen das man weder den Eindruck hatte, Denzel Washington hätte besondere Freude am Spielen gehabt, noch das man eine wirklich logische Handlung finden konnte.
Der Film war voller Logikfehler, zuerst sollen die 17,5Mio Lösegeld David Kings persönliches und gesamtes Vermögen sein, Kredit auf das Penthosue etc. Dann plötzlich ist das verlorene Geld, welches von Investoren stammt die es in die Firma investieren wollten.
Dazu kommt teils grausame Musik, völlig absurde Kameraführung, sinnlose lange Szenen um "Füllstoff" zu erreichen.
Die Nebendarsteller wie die Polizisten waren eher eine Laienspielgruppe mit NULL Glaubwürdigkeit und NULL Realismus.
Man hatte den Eindruck, Denzel Washington wollte Spike Lee einen Gefallen tun und hat mit geringem Enthusiasmus zumindest physische Anwesenheit abgeliefert.
Frei nach dem Motto, ich habe Dienstag bis Samstag nix vor, lass uns schnell mal einen Film drehen, gibt zwar kein Drehbuch, aber ne grobe Story, wir holen ein paar Leute aus der Rap Szene als Darsteller, und noch ein paar andere unbekannte Laiendarsteller, mehr braucht's nicht, reicht ja wenn Denzel Washington auf dem Plakat steht.
Leider habe ich den Film schnell bereut, die Zeit hätte ich unterhaltsamer nutzen können, wenn ich die Garagenwand gestrichen hätte.
Auch die angedeutete Sozial- und Gesellschaftskritik kam nicht durch und das Black Community Bronx Thema zieht auch längst nicht mehr.
Leider wieder mal an völlig absurdes Spike Lee Machwerk, und selbst Denzel Washington, den ich sehr verehre, rettet dieses Chaosstück nicht.