Pokémon Z-A ist ein Paradebeispiel für stagnierende Markenpflege ohne kreative Ambitionen. Statt mutiger Innovation gibt es einen lieblosen Safe-Mode, der weder den Geist der alten Teile einfängt noch technisch überzeugt.
Die Grafik wirkt selbst für Switch-Verhältnisse armselig: Matschige Texturen, steife Animationen und eine klobige Kamera stören die Spielatmosphäre massiv. Die vermeintliche urbane Region ist leblos und steril, ohne Charme oder Detailtiefe. Viele Areale sind copy-paste gestaltet, Nebencharaktere erinnern an Platzhalter aus Betaversionen.Beim Gameplay regiert pure Routine. Abseits kleinerer Komfortverbesserungen bleibt alles beim Alten: Die Kämpfe sind monoton, der Schwierigkeitsgrad ist kaum spürbar, und die wenigen neuen Features wirken angeklebt statt durchdacht.
Von der Story bleibt kaum etwas hängen, denn die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere sind blass wie eh und je.Technische Probleme wie Ruckler, slowdowns und Glitches begleiten das Spiel von Anfang bis Ende. Online-Funktionen funktionieren unzuverlässig, und die Community-Features sind ein Rückschritt gegenüber Vorgänger-Spielen.Fazit:
Pokémon Z-A enttäuscht auf ganzer Linie. Hier zeigt sich, wie wenig Game Freak inzwischen bereit ist, echten Fortschritt zu liefern.
Wer als Fan gehofft hat, diesmal ein richtiges Pokémon-Abenteuer zu bekommen, wird sich erneut ärgern. Für den aktuellen Stand der Technik ist das Spiel schlicht inakzeptabel.