Ich habe selten einen realistischeren Film aus dieser Zeit gesehen was ich hiermit gerne begründen möchte. Endlich mal keine aufgesetzten Dialoge, bekannten Gesichter, perfekt inszenierte Materialschlachten, überbordende musikalische Begleitung, also all das was von realistischen Dialogen, Gefühlen, Spannungen und Leiden abhält. Nicht falsch verstehen. Der Film will sich ja nicht mit DER SOLDAT JAMES RYAN vergleichen. Sondern triviale Dialoge über das Essen, die Familie daheim, schnodderig und manchmal stotternd vorgetragen. Die deprimierenden Gedanken und Gefühle der Vorgesetzten und Mannschaften, die unterschiedlichsten Gründe warum und wer hilft, kämpft, Befehle befolgt oder nicht, einfach nur überleben und irgendwann neu anfangen will. Auch mit vielen stilistischen Fehlern. Mich hat es berührt von Anfang bis Ende.