Ich verstehe die schlechten Kritiken überhaupt nicht. Wer hier einen Militärfilm erwartet, bei dem am Ende die US-Flagge im Sonnenuntergang flattert, ein Adler durchs Bild segelt und der Präsident mit heroisch verschmierter Asche im Gesicht vor dem Weißen Haus steht, seinem Buddy zulächelt und „God bless America“ haucht, wird natürlich bitter enttäuscht sein.
Dieser Film ist nichts davon. Er zeigt auf subtile, beinahe verstörend realistische Weise, wie fragil Sicherheit wirklich ist und dass Angriff und Überleben manchmal nur Millimeter voneinander entfernt sind, um im nächsten Moment wieder Welten auseinanderzuliegen. Ich fand den Film Klasse und kann ihn allen empfehlen, für die es etwas mehr als nur 60 Minuten Geballer sein darf.