Schwerpunkt meiner Kritik an diesem Film ist die gnadenlose "Zerlegung" der Charaktere, gerade Labude!
Wesentliche Aspekte der Handlung wurden komplett ausgelassen, durch Neuinterpretationen befüllt und stilistisch aufgeplustert.
Eigeninterpretation bei aller Liebe, aber so weit entfernt vom Wesen der Buchcharaktere zu liegen, sie teils völlig neu umzuschreiben, in die eigene Vorstellung seines filmischen Werkes zu pressen und gleichzeitig Buchdialoge zu nutzen, welche filmisch eine allzu oft unnatürliche Atmosphäre schaffen, macht diese Produktion zu einer beachtlichen Fehlentscheidung. Meines Erachtens eine Inszenierung welche dem Werk Erich Kästners in keinster Weise gerecht wird.
Es entzieht sich mir völlig, wie dieser Film gefallen kann, wenn das Buch bewusst gelesen wurde.