Ein Film für die Tage an denen man einfach nur "Film an - Denkapparat aus" braucht.
Meine Meinung:
Nach den 2h 13min, die sich wie 3 h anfühlten, halte ich es mit einen (dem Jurassic Park Fan) bekannten Zitat „Eure Leute waren so sehr damit beschäftigt WIE sie den Film machen können, dass sie sich nicht gefragt haben OB sie den Film machen sollten.“ Das muss ich leider auf Jurassic World 1-3 ausweiten.
Und, wen es interessiert, ich habe den Film bewusst ohne 3D und "Wackelsitze" gesehen. Wenn die Umsetzung einer Story zu derartigen Mitteln greifen muss, ist irgendwas faul. Und das wurde leider bestätigt.
Jede Menge Action, die Verpackung eines Schokoriegels, die das gesamte Labor zerstört, Dialoge wie "Drei von vier Leuten sind nur wegen des Geldes in der Mission." und eine Verfolgungsszene, die nur wegen Regalweise Product-Placement im Final Cut gelassen wurde - sind nur ein paar von den Schwachstellen.
Der Name "Rebirth" bzw. Die Wiedergeburt, lässt befürchten, dass Universal noch mehr Filme dazu machen möchte. Wenn die genauso werden wie Jurassic World 1-4, dann findet das Erbe von Steven Spielbergs Jurassic Park (Teil 1) ein trauriges Ende.
Auch wenn Amblin da noch mit drin hängt, muss es einen Grund geben, warum Steven Spielberg nur noch beratend zur Seite steht.
Ich gebe einen Stern, für die Landschaft, die kurzzeitige Verwechselung mit einem Lara Croft Film und für die Cast, besonders Scarlett Johanson, Jonathan Bailey und Mahershala Ali.