Wenn es eine Superkraft gibt, die „Thunderbolts“ meisterhaft beherrscht, dann ist es das absolute Versagen auf allen Ebenen. Dieser Film ist nicht einfach nur schlecht er ist eine cineastische Vollkatastrophe mit Ansage.
Die Handlung wirkt, als hätte man zehn Praktikanten gebeten, jeweils ein eigenes Drehbuch zu schreiben und dann alle gleichzeitig verfilmt. Charaktere, die so viel Tiefe haben wie ein leerer Kaffeebecher, Dialoge, bei denen selbst ein Telegram-Chat mehr Emotion hätte, und Action-Szenen, die vermutlich mit einem Toaster gerendert wurden.
Der Versuch, ein düsteres Antihelden-Team à la „Suicide Squad“ aufzubauen, endet in einem peinlichen Mix aus Fremdscham, Gähnen und der berechtigten Frage: Warum? Warum wurde dieser Film gemacht? Warum durfte er veröffentlicht werden? Und vor allem: Warum habe ich Eintritt gezahlt?
Selbst das Popcorn hat irgendwann resigniert und sich in Staub verwandelt.
Fazit:
„Thunderbolts“ ist nicht nur mit Abstand der grausamste Film des Jahres er ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Geld, Talent und Lebenszeit gleichzeitig verbrennen kann. Wer ihn trotzdem schauen möchte: Bitte auf eigene Gefahr – und mit einer großen Portion schwarzem Humor.