Gutes und interessante Thema. Dan Stevens spielt als sei er ein echter humanoider Roboter und man nimmt ihm die Rolle total ab. Wie so oft ruiniert es für mich das Ende, weil die Dame nicht aus ihrer Haut fahren kann und ihren Kopf nicht einfach abstellt. Sie vermeidet es bis zuletzt zu fühlen. Zu Beginn dachte ich „Nein, auf keinen Fall, sollten Beziehungen zu humanoiden Robotern möglich und gleichgestellt zu menschlichen Beziehungen sein.“ Mit dieser vorgefertigten Meinung geht auch Alma an das Thema und behält sie bei, obwohl sich innerlich eine Wandlung bei ihr vollzogen hat. Sie formuliert das Ganze so aus, dass es in ihre vorgefertigte Meinung passt und ignoriert ihre neuen Erkenntnisse völlig. An dieser Stelle ist sie einfach nur ignorant und selbstsüchtig. Man kann nicht leugnen, dass Tom ein Bewusstsein entwickelt und trotz er ein Roboter ist und nicht sterben kann, existieren will. Eigentlich ist das eine schöne Entwicklung. Alma sucht ihn, findet ihn und erzählt erstmal über ihren Ex. Auch ein Roboter darf sich an dieser Stelle gekränkt fühlen.