Wenn es zum Thema Corona heisst, die Intensivbettenstationen der Krankenhäuser seien "sehr hoch" belegt, frage ich mich, wie "sehr hoch" definiert wird. 20%, 30% 40%? (Achtung: Ironie). Ich denke, solange Medien nicht-quantifizierbare Aussagen treffen, die für die Medienkonsumierenden nicht nachvollziehbar sind, werden wir auch weiterhin Verweigerer und "Herunterspieler" haben. Ich sehe den Journalismus in der Pflicht, in seiner Berichterstattung auch für die Folgen dieser "nebulösen" Berichterstattung die Verantwortung zu tragen bzw. hoffe vielmehr, dass mittels Recherche klar nachvollziehbare Bewertungen zukünftig verwendet werden. Dazu gehören meines Erachtens auch deutlich unstrittigere Zahlen wie z.B. Anzahl Tote aufgrund Organversagens in Kombination mit Covid-19-Infektion, denn die Anzahl Tote mit Infektion ist irreführend, solange der Virus keine stark-gesundheitsbeeinträchtigende Wirkung hat. Ich bin mir bewusst, dass auch die Vorschläge, die ich mache, im Grenzbereich "schwammig" interpretiert werden können, nur sehe ich die Streuung der Aussagekraft als deutlich geringer an. Vielleicht klappt es mir diesem Ansatz, einige Skeptiker mehr zu überzeugen?