Nach all der Kritik im Vorfeld dachte ich, ich schaue mir den Film mal an und versuche, unvoreingenommen zu bleiben. Aber was soll ich sagen? Nichts, was man nicht schon millionenfach gesehen hat. Ein Kampf um Freiheit und Anerkennung mit Chris Pratt, der in Sachen plattem Humor, Clownerie und Sentimentalität direkt von Guardians of the Galaxy kopiert wurde. Ein Antagonist, der so bedrohlich wirkt wie eine Fliege am Fenster. Ein Film, den man nach einer Weile vergisst, weil er nichts besonders Einprägsames bietet. Ich fange an zu glauben, dass Netflix aufgehört hat, Inhalte zu produzieren, die zum Nachdenken anregen. Hier findet man keine Tiefe. Er ist flach, austauschbar und leicht zu konsumieren.