Eine faszinierende Biografie, die man mit wachsender Begeisterung liest und nicht mehr aus der Hand legen möchte!
Gerhard J. Rekel beschreibt den Lebensweg einer engagierten (jüdischen) Frau im Berlin des ausgehenden 19. Jh., die sich in Wort und vor allem Tat und hartnäckig gegen die massiven Widerstände einer männerdominierten Gesellschaft u. a. für Frauenrechte, weibliche Bildungschancen, Frieden und soziale Einrichtungen durchsetzt. Sie gründet Volksküchen, Frauenvereine, Kindergärten und Frauenzeitungen und veranstaltet den ersten internationalen Frauenkongress auf deutschem Boden. Und das alles neben einer großen Familie... Ein turbulenter Lebensweg einer Schriftstellerin und Rebellin, intensiv recherchiert und belegt. Gute männliche Autoren können auch weibliche Schicksale einfühlsam und bewegend nachzeichnen!