Bin begeistert und zugleich enttäuscht gewesen. Die erste knappe Stunde hat mich der Film gepackt, was sowohl an der guten Erzählung als auch an der sehr guten Darbietung der Akteure lag. Ich erwartete einen 0815 Horror/Thriller, bekam jedoch einen Psychothriller mit stark phylosphischem Akzent präsentiert. Hugh Grant brillierte in der Rolle des Psychopathen und seine Gengenspieler, gespielt von Sophie Thatcher und Chloe East, lieferten ebenfalls eine starke Leistung ab. Setting, Sound als auch Kameraführung, trugen ihr übriges zu einer permanent beklemmenden Stimmung bei.
Ab der zweiten Hälfte, verfiel der für mich gelungene erste Teil des Films, in einen gewöhnlichen Horror-Plot, mit den genretypischen Jumpscares und nicht mehr nachvollziehbaren Handlungen der einzelnen Akteure. Eine der dümmsten Szenen war für mich, das zweite Kurzgespräch des Mormonen-Ältesten an der Haustür. Eine Szene, die völlig unpassend aus einem der Scary Movie Filme hätte stammen können. Spätestens ab da, hat mich die weitere Handlung, nur noch rudimentär interessiert und der Film verloren.
Schade, dieser Film hatte echtes Potenzial, aus dem üblichen Horror-Einheitsbrei hervorzustechen, nur haben die Macher dieses einfach liegen lassen.