Dieser Film schildert sehr genau, wie sich ein Leben darstellt, was auf Lüge und Verdrängung aufgebaut ist. Er zeigt hervorragend den Mechanismus der ‚epigenetischen Traumavererbung’ / ‚transgenerationalen Traumavererbung‘. Das passiert dann, wenn ‚schlimme Dinge‘ in einer Familie oder Ahnenreihe unter den Teppich gekehrt und nicht therapeutisch und energetisch verarbeitet werden. So werden diese Themen an die Nachfahren weitergegeben. Die ‚Leiche im Keller’. Das passiert so lange, bis ein Mitglied dieser Familie sich der Aufarbeitung stellt, zum Beispiel durch systemisches Familienstellen oder der Trivolution-Therapie. Aus diesem Gesichtspunkt ist diese Serie außerordentlich wichtig und sehenswert. Und ich finde, es ist eindeutig, wer der ‚Täter‘ ist: nämlich die erwachsene Person in der Familie, die sich ums Verrecken weigert, sich der traumatischen Geschichte ihrer Ursprungsfamilie zu stellen.