Der Film hat mich sehr bewegt.
Ich habe die Rezensionen gelesen. Die einen bemรคngeln, dass Klischees aneinander gereiht werden.
Die anderen, dass nur der mรคnnliche Teil, also nur ein Ausschnitt gezeigt wird.
Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn hunderte von Zeitzeugen/ innen gehรถrt und kann bestรคtigen: genau so ist es: Man sieht immer nur den eigenen Ausschnitt, nie alles. Diesen Ausschnitt aber in im Zusammenhang mit allen Bausteinen , die zu dieser Zeit gehรถren.
Mรถgen sie noch so klischeehaft erscheinen.
Am meisten beeindruckt hat mich tatsรคchlich die Darstellung der Erzieherinnen und Erzieher, die sich auf ein ihnen vรถllig unbekanntes Terrain begeben haben und in ihrer Unterschiedlichkeit sich auch aufeinander eingelassen haben, damit zum Gelingen beigetragen haben. Klischee? Keine Ahnung.
Der Film ist fรผr mich ein Gleichnis. Ein Gleichnis, das von einem Versuch erzรคhlt. Von dem Versuch, einander ernst zu nehmen und im guten Sinne menschlich zu sein.