Ganz ok angefangen, stark nachgelassen. Die eigentliche Absicht kann relativ schnell durchschaut werden. Anstatt einer oder mehrerer "Ach, krass, warum ist mir das nicht eher aufgefallen"-Momente, auf die ein Thriller eigentlich abzielt, schleift der Film den*die Zuschauer*in in einen müden "Echt jetzt?"-Moment in den nächsten.
Meiner Meinung nach eher eine Komödie als ein Thriller. Die düsteren Elemente sind überhaupt nicht fesselnd, man muss sich schon sehr darauf einlassen. Die doch recht oberflächlich gestalteten Figuren lassen einen plumpen, hohlen Spruch nach dem anderen - wie man es von typisch amerikanischen Filmen kennt. Das nimmt am meisten die Thriller-Spannung hinaus, finde ich.
Nebenbei bemerkt vermute ich, dass der Film sich als feministisch präsentieren will, da die Hauptfiguren zwei Frauen sind und es sich um sie dreht. Das kann aber relativ schnell als eine Pseudohaltung enttarnt werden: Bei den Frauen dreht sich alles um den Mann und die Kinder. Andere Motivationen lassen sich nicht finden, außer maximal Habgier. Außerdem bedient der Film die üblichen Klischees und stellt Männer als Spielball der "ach so intelligenten und starken Frauen" auf sehr einfältige Weise dar.
Kurzum: Spart euch die Zeit.